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Foto: Frechen0815, www.pixelio.de, Foto: Frank Gollnik

alsa Bailamos - Wir tanzen Salsa amBalance – Samba und Wellness
Salsa y Merengue Entdecken Sie erfrischend unkonventionelle Formen des Paartanzes aus Lateinamerika und der Karibik. Flirt und latein-amerikanische Lebensfreude liegt in ihnen. Deshalb hat die Salsa auch in Deutschland seit Jahren eine treue und wachsende Fangemeinde. Kosten Sie das Feuer der scharfen Salsa und die tiefe Süsse des Merengue!
Auftritt auf der Tübinger Neckarinsel 7.8.2004, Foto: Dieter Wurster
Die verschiedenen Salsa-Stilrichtungen:
Zunöchst: Salsa hat keinen Standard, also keine Vorschrift, wie es zu Tanzen ist. Dadurch ist Salsa lebendig und ständig in Entwicklung. So tanzt jede Tanzschule ein wenig ihren eigenen Stil. In Deutschland unterscheidet man 4 Hauptstilrichtungen der Salsa:
- kubanische Salsa / Salsa cubana: das ist tatsächlich der Stil, den die Tänzer in Kuba tanzen. Kubanische Salsa zeichnet sich dadurch aus, dass die Partner sich im Tanz gegenseitig umkreisen. Die kubanische Musik ist meist sehr schnell und rhytmisch komplex (afrikanischer). Deshalb nimmt man oft für die Drehungen und Figuren mehr kleine Schritte. - Zum Üben haben wir aber langsame Musik. - Salsa cubana tanzt man die meiste Zeit gefasst, oft sich einwickelnd und wieder loslassend und selten für sich allein. Die Tänzer bewegen schon beim Grundschrit mehr Schultern, Arme, Hüfte und Oberkörper als in den anderen Stilrichtungen. sie wirkt dadurch lebendiger und natürlicher.
Diesen Stil können Sie im Raum Tübingen lernen bei: Salsa Bailamos, Susanne Beckmann seit 1997.
- New York Style: was man in Deutschland “New York” Style nennt, heisst in anderen Ländern mitunter anders. Die Latino-Viertel in New York waren ein wichtiger Schmelztiegel für Salsa. Dieser Stil wurde von Schülern eines Exilcubaners (Pedro Gomez) in Frankfurt am Main aus den Ballroom-Varianten entwickelt und ausgefeilt und wird auch auf internationalen Kongressen weiterentwickelt. Es ist die europäischere Art, Salsa zu tanzen und ähnelt mehr dem Standard-Latein. Abfolgen, Schritte, Winkel und Armwürfe sind oft mehr festgelegt und kontrolliert, man tanzt in der Regel auf einer Linie, wobei die Frau oft den weiteren Weg macht und mehr die Arme einsetzt. Beide machen oft schnelle Spins und Doppeldrehungen. Er hat mehr Dramatik und braucht mehr Spannung als der kubanische Stil.
Diesen Stil lernt man im Raum Tübingen am besten bei Adriana aus Argentinien (El Barrio) www.salsa2.de. Sie verfügt über eine fundierte Ausbildung und langjährige Erfahrung sowie eine sympathische Art bei lateinamerikanischem Temperament.
Beide Stilrichtungen sind gut für einen Einstieg geeignet. Am besten probiert man einfach mal aus, welche Stilrichtung einem mehr liegt oder man geht z. B. ins Weilheimer Kneiple tanzen und lässt sich von einem erfahrenen Tänzer die Stilrichtungen erklären und guckt sich einfach an, was einem besser gefällt. Frauen mit mehr Lockerheit und Männer mit mehr Temperament und Liebe zum Spielen und Improvisieren sind beim kubanischen Stil besser untergebracht. Wer sich mit einer festen Form wohler fühlt und mehr Spannung mag, fühlt sich sicher beim auf der Linie tanzen besser.
Die beiden anderen Stilrichtungen sind spezieller und seltener:
- Los Angeles Style: ähnelt eher dem kubanischen Stil, baut aber mehr Showelemente ein und später auch Akrobatik. Dafür ist es dann praktisch, wenn die Frau für den Mann leicht zu heben oder zu werfen ist. Man sollte akrobatische Figuren nur mit einem eingespielten Partner tanzen.
Diesen Stil unterricht im Raum Tübingen ausschließlich El Padre de la Salsa, Miguel Guzman Batista. Er kommt aus der Dominikanischen Republik und bringt von dort die Lebensfreude der Karibik in seine Kurse ein: www.el-padre-de-la-salsa.de.
- Puertoricanischer Stil: Er ähnelt mehr dem New York Style. Beide Richtungen tanzen überwiegend “auf Linie”. Dies ist der Stil bei dem am meisten Wert auf Eleganz, Kontrolliertheit und sparsame Bewegungen vor allem bei den Männern gelegt wird. Dazu tanzt man dann in der Regel nicht auf die 1, sondern beginnt den Schritt auf die 2. Dies betont die Clave (den für viel Salsa-Stücke charakteristischen 2-3- oder 3-2-er Schlag mit Holzstöckchen). Eine weitere Besonderheit sind lange Passagen, bei denen die Tanzpartner einander gegenüber tanzen und sich gegenseitig ihr Können zeigen. Das nennt man “open shines”.
Diese Salsa kann man bei Giovanni Palmiero (Salsa Superba) aus Italien lernen.
Und jetzt der neueste Kick:
Kizomba ist der neuste Trend aus Angola !!! In Portugal ist es schon so beliebt wie bei uns Salsa, in Holland schon seehr bekannt und in Westen von Deutschland fängt es jetzt an... Die Musik leitet sich vom Zouk aus den Antillen ab. Wer gerne die Hüfte schwingt, wer Tango liebt, kann oder wen Tango schon immer gereizt hat, aber zu schwermütig erschien für den ist es der ideale Tanz, sehr, sehr sinnlich. Guckt mal meine Lieblingsvideos unter http://www.youtube.com/profile?user=SalsaBailamos an. Ähnlich ist Lambada-Zouk aus Brasilien, nur mit mehr Lambada, also oft mit teilweise extrem viel Drop-Figuren ("Wischmopp-Effekt").
In Stuttgart gibt es schon Kurse bei Tony und Alena über die Latin Dance Company (Jochen). In Tübingen bin ich dabei, die erste Keimzelle aufzumachen, Jippieh!
Brasilianischer Samba und Samba-Reggae - kein Paartanz -
Mit Samba ist hier nicht der Paartanz aus der Tanzschule gemeint. Samba entstand in den schwarzen Armenvierteln (favelas) Brasiliens, seine Wurzeln entspringen tief in Afrika. Samba ist Energie und Tanz pur. Spass an der Bewegung - mit Samba. Wir erlernen nicht nur Tanzschritte, sondern bringen auch eine besondere Körpererfahrung in unseren Alltag. Lockerheit, feeling, Bodenkontakt, Energiefluss und Beweglichkeit werden nach einem integrativen Konzept gezielt geschult.
Im Moment biete ich keine fortlaufenden Kurse an. Sonderkurse z. B. als Betriebssport gibt es gerne auf Anfrage.
Im “Caribe” 2003
1997-2010: 13 Jahre Tanzunterricht mit Susanne Beckmann im Raum Tübingen, zunächst in den Volkshochschulen, seit Feb. 2003 als „Salsa Bailamos”, das heisst auf Spanisch “wir tanzen Salsa” und betont das Miteinander beim Tanz.
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